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Südlich der Alpen

Hallo liebe Kraxler! Servus liaba Berggoassen! Hallo neidische Nichtteilnehmer!

Hier der Report vom Teil 1  unserer längsten Club-Ausfahrt bisher. Großes Kino allemal.

TAG 1

WIr waren 15 Autos in 3 Gruppen mit insgesamt 27 Teilnehmern und wir starteten früh. Um 7.00 h an der Holzkuh (Naturkäserei) war schon Treff.

WIr wollten ja auch 5 Spitzenpässe der Alpen mit insgesamt. Rund 13000 Höhenmetern bezwingen. Als Teamleads fuhren voran:

Claudia und Lutz ( mit Werner, Andreas, Hans-Gerd, Doris, Anna und Dieter Aue)

Marion und Gernot (mit Martina und Dieter, Anja und Heiner, Sabine und Thomas, Robert )

Claudia und Stojan ( mit Steffi und Dirk, Olga und Michael, Andrea und Thomas, Monika und Peter).

In Wiesen noch schnell 98er tanken und los durch das Ötztal zum Timmelsjoch.

Von dem sahen wir schließlich nicht sehr viel bei 30m Sicht. Aber runter ins Passeiertal lief es riesig gut. Auch die Durchfahrt durch Meran bei über 20 Grad ging gut. Und dann Lunch in der Fernfahrerkneipe Pizzeria Caregnato, sehr Italiano !!

Unser höchster Gipfel am Ortler Massiv, das Stilfserjoch .hat uns einiges abverlangt. Es war der Mammut unter unseren Gipfelzielen. Dagegen war es zum höchsten Schweizer Pass dem Umbrail aber auch nur ein Katzensprung und das malerische Val Mustair ließ uns wieder relaxen. Im Engadin über den Ofenpass durch den Schweizer Nationalpark. Bei Susch dann bitte scharf links zum Flüelapass mit 2.383m. Den haben alle sehr genossen, weil er sich so flüssig mit wenig Serpentinen fahren lässt. ZImmer im Hotel Belvedere in Davos bei gutem Wetter bezogen und dann ging es auch schon aufs Teufi mit dem Bus zum  Fondue Chinoise in fast 2000m Höhe. WIr hatten die gute Stube für uns und wer einen Ingenieur am Tisch hatte, der hatte auch keine Probleme mit dem Fangkorb und aufschwimmendem Filet, gewusst wie! Die Stimmung sehr gemütlich und entspannt. Dort geht es auch gar nicht anders.

Wein gut, Essen a discretion immer gut. Ein ereignisreicher und gelungener Tourstart. S isch gust gsi.

 

TAG 2

Bei Sturzregen ausgiebiges Frühstücken. Dann ging es bei durchwachsenem Wetter mit um 4 Teilnehmer reduzierter Truppe weiter nach Thusis, Rhäzüns, Flims und Laax zum Oberalppass mit seiner Rheinquelle, dem See und dem Glacier-Express auf 2.044m. Nach kurzer Kaffee-Rast weiter ins sehenswerte Andermatt.

Dort trafen wir endgültig die Entscheidung nicht zum Nufenen und Simplom zu fahren, weil Graupel- und Hagelschauern angesagt waren und der Tessin bereits mit Erdrutschen zu kämpfen hatte.

Wir hatten aber einen formidablen Plan B: Fahrt zum Gotthard-Pass und ab der Passhöhe weiter über den kopfsteingepflasterten Passstrasse( was für ein Wort?!) via Tremola nach Airolo. Diese Route erwies sich als absolutes Highlight, ein Must Drive für jeden Porschefahrer, ein ganz besonderes Abenteuer ohne jeden Verkehr!!! Dieter konnte sich ob des Kopfsteinpflasters

gar nicht mehr einkriegen. Siehe Fotos.

 

Weiter ging es nach Bellinzona auf der Landstraße mit viel Regen an den Lago Maggiore bei Locarno. Sonne!!!.

Im italienischen Canobbio (gegenüber liegt das schweizerische) fanden Anna und Dieter eine geeignete Trattoria, die uns wirklich verwöhnte, insb. mit hinreißenden Vongole. Dann Flucht vor aufkommendem Regen in die Autos. Als wir alle saßen , hatte Werner seine Jacke vergessen. Was man nicht im Kopf hat, muss man in den Beinen haben. ALs er dann mit den Schuhen in der Hand zurück kam, haben wir ihn nicht mehr erkannt. Noch wahnsinniger ist allerdings, wie er sich auf der Küstenstraße bis auf den Slip entkleiden könnte. Dokumentiert ist leider nur sein Tanken im Slip kurze Zeit später.

Anna und Dieter sowie Dieter und Martina bogen ab nach Stresa und ließen es sich im Regina Palace und auf der Isola di Pescatori noch gehörig gut gehen.

WIr anderen armen Tröpfe fielen auf der Autostrada durch bis Alba und wurden im Hotel Castello di Santa Vittoria sehr spritzig mit Aperol etc. von den Zwicks, Markus und Sarah, Ilse und Gerhard , Horst und Petra Stelzel , Connie und Hans Hagleitner auf das spritzigste empfangen.  Ab ins Pool und runterkühlen und lachen bis die Finger schrumpeln. EIn Hochgenuss mit sagenhaftem Ausblick! Dinner im Hotelrestaurant <(Keritik war angebracht, führte dann am nächsten Tag zu wundersamer Besserung). Das war ein sehr langer Tag. Der längste.

ENDE Gipfelstürmer

Fotos brauchen noch etwas, sind aber so gut, dass wir entschieden haben, ein Fotobuch zusammen mit dem Teil 2 "Piemont & Provence" zu erstellen.

Es war ein echter, ein sportlicher und sehr geselliger Gipfelsturm.

Wir würden ihn wieder vagen und grüßen herzlichst!

Claudia und Lutz

http://www.porsche-club-deutschland.de/PcLife/17-3/online/index.html#p=93


02.07.2017